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Notfallrettung | | ProMedic betreibt Notfallrettung. Aber was heisst das? Notfallrettung bzw. Rettungsdienst (Rettungsdienst ist Sammelbegriff für: Notfallrettung + Krankentransport) ist in Deutschland Ländersache. Jedes Bundesland hat ein eigenes Rettungsdienstgesetz. Diese Gesetze garantieren eine notfallmedizinische Versorgung im Notfall mit anschließendem Transport in eine geeignete Klinik. Die Zeit vom Eingang des Notrufes in der Rettungsleitstelle bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes an der Einsatzstelle wird als Hilfsfrist bezeichnet. Die gesetzliche Hilfsfrist in Baden-Württemberg beträgt 10, maximal 15 Minuten. Desweiteren wird durch das Rettungsdienstgesetz Baden-Württemberg geregelt, dass die Rettungsleitstelle bei Notfalleinsätzen das Rettungsmittel einsetzen muß, welches den kürzesten Weg zum Notfallort hat. |
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| Bei Notfallrettungseinsätzen werden Patienten von einem Rettungsassistenten und einem Rettungssanitäter im Rettungswagen versorgt und befördert (der Rettungsassistent ist die höchste berufliche Qualifikation bei den nichtärztlichen Rettungsfachkräften) . Der Rettungswagen kommt bei Notfallpatienten zum Einsatz, bei denen Störungen der Vitalfunktionen vorliegen oder zu erwarten sind. Des Weiteren werden hier Patienten versorgt und befördert, die die spezielle Ausrüstung eines Rettungswagens aufgrund ihrer Verletzung oder ihres Krankheitsbildes benötigen bzw. von Rettungsfachpersonal betreut oder überwacht werden müssen. Bei Bedarf setzt die Rettungsleitstelle unsere Rettungswagen auch im Krankentransport ein. |
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Wenn es der Zustand des Patienten erfordert, wird zusätzlich ein Notarzt hinzugezogen, der dann unter Mitarbeit des Rettungsfachpersonals den Notfallpatienten versorgt und bei Bedarf in die Klinik begleitet. Der Notarzt wird entweder mit einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) oder mit einem Rettungshubschrauber (RTH) zur Einsatzstelle gebracht.
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Rettungsdienstbereich Karlsruhe | | Der Rettungsdienstbereich Karlsruhe umfasst das Stadtgebiet und den Landkreis Karlsruhe und versorgt demnach rund 700000 Einwohner mit Leistungen des Rettungsdienstes.
Der Rettungsdienst wird vom Arbeiter-Samariterbund, dem Deutschen Roten Kreuz, den Maltesern, und von ProMedic durchgeführt.
Pro Jahr werden von diesen Organisationen insgesamt über 100.000 Einsätze geleistet, die Tendenz ist steigend. Zwei ProMedic-Rettungswagen sind in diesen sog. "öffentlichen Rettungsdienst" des Rettungsdienstbereichs Karlsruhe voll integriert. |
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Bei Bedarf und vor allem im ländlichen Bereich, wo die Anfahrzeiten der Rettungswagen länger sind, kommen sog. Notfallhilfe-Teams (englicher Fachbegriff: First Responder) für die Erstversorgung des Notfallpatienten zum Einsatz. Hierbei handelt es sich im Regelfall um ehrenamtliche Helfer verschiedener Hilfsorganisationen, die in ihrem Heimatort bei Notfällen zur Erstversorgung von Notfallpatienten zur Verfügung stehen. Ziel der Notfallhilfe ist es, durch Erstmaßnahmen bis zum Eintreffen des professionellen Rettungsdienstes Notfallpatienten z.B. durch Beatmung oder Sauerstoffgabe zu helfen und ihn so vor vermeidbaren Organschäden zu bewahren. Die Notfallhilfen sind freiwillige zusätzliche Servicedienstleistungen der örtlichen Sanitätsorganisationen.
Bei Krankentransporten (Einweisungen, Verlegungen, Behandlungsfahrten) können Sie ebenfalls über die Rettungsleitstelle ein Fahrzeug anfordern. Die Rettungsleitstelle bemüht sich im Sinne der Wirtschaftlichkeit und des Bedarfs die vorhandenen Transporteinheiten zielgerecht einzusetzen. Dies ist schwierig, weil die Transportkapazitäten kontingentiert sind, denn die Kostenträger / Krankenkassen haben hier mitzureden. Des Weiteren gehen Notfälle immer vor, unabhängig vom aktuellen Bedarf im Krankentransport. In der Praxis kann dies so aussehen: Ein ProMedic-Rettungswagen bekommt einen Krankentransportauftrag zugewiesen. Auf dem Weg zum Patienten wird das Fahrzeug über Funk aber zu einem Notfall in der Nähe abgerufen. Der Krankentransport muss nun neu vergeben werden. Im ungünstigsten Fall, bei hohem Notfallaufkommen, kann sich dieser Vorgang mehrfach wiederholen. So kann es u.U. zu erheblichen Wartezeiten im Krankentransport kommen, auch wenn die betreffenden Transporte schon lange vorbestellt waren. Seit Juli 2009 wurden auf Grund dieser Situation im Rettungsdienstbereich Karlsruhe, durch das DRK, die Krankentransportkapazitäten wieder moderat angepasst. ProMedic leistet mit seinen beiden Rettungswagen im Jahr knapp 8000 Einsätze. Ca. 60% dieser Einsätze sind dem Bereich der Notfallrettung und dringende Einsätze zuzuordnen. Der Rest sind qualifizierte Krankentransporte, sonstige Hilfeleistungen und Fehleinsätze.
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